PORSCHE 911 Carrera 3.2 Coupé // 64.800km // kein Schiebedach // Klimaanlage // 16J-Fuchs

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Technische Daten

Hersteller/ Modell:Porsche 911 Carrera 3.2 Coupé
Exterieur: grand-prix-weiss
Interieur:Teilleder/Stoff “Nadelstreifen”
Erstzulassung: 11/1985 (Mod. 1986)
Laufleistung:64800km
Leistung in PS/ KW: 208/153
Fahrzeugaufbau: Coupé

Ausstattungsmerkmale

Klimaanlage, 16J-Fuchsfelgen, Front- u. Heckspoiler, Colorglas, R/C, ZV, eFH, div. weitere Extras

Technische Daten

Hersteller/ Modell:Porsche 911 Carrera 3.2 Coupé
Exterieur: grand-prix-weiss
Interieur:Teilleder/Stoff “Nadelstreifen”
Erstzulassung: 11/1985 (Mod. 1986)
Laufleistung:64800km
Leistung in PS/ KW: 208/153
Fahrzeugaufbau: Coupé

Ausstattungsmerkmale

Klimaanlage, 16J-Fuchsfelgen, Front- u. Heckspoiler, Colorglas, R/C, ZV, eFH, div. weitere Extras

Dieser Porsche Carrera 3.2 Coupé aus dem Modelljahr 1986 wirkt, als hätte er sich den üblichen Lebenslauf eines Sportwagens höflich verbeten.

Wie so oft, wurde das in Japan erstausgelieferte Fahrzeug offensichtlich nur unter besten Fahrbedingungen aus der Garage geholt, um behutsame Genußfahrten damit zu unternehmen. Der Zustand an den Stellen, auf die es bei einem über 40 Jahre alten Porsche ankommt, sprechen für sich und zeigen uns, daß dieses Coupé niemals einem Winter-Stress mit Salz, oder sonstigen spaßfreien Fahrten ausgesetzt wurde. Je mehr sich jemand mit diesem Thema und alten Porsche beschäftigt hat, umso weniger müssen wir bei einer Besichtigung erklären. Seine eindeutige Schokoladenseite ist der Unterboden und die technischen Aggregate, die jahreswagenähnlichen Charakter zeigen.

Das Fahrzeug wurde im Dezember 2016 importiert und hat seither ebenso behutsam knappe 5000 km mehr unter besten Rahmenbedingungen zurückgelegt, um die Tradition nicht zu unterbrechen.

Knapp 65000 Kilometer Gesamtlaufleistung – das ist bei einem bekanntermaßen grundsoliden Carrera 3.2 weniger Gebrauch als vielmehr eine Andeutung davon. Man steigt ein, schaut auf den Kilometerstand und fragt sich unwillkürlich, ob hier jemand das Konzept „Fahren“ über Jahrzehnte hinweg sehr selektiv interpretiert hat.

Dabei steht er pikobello da, in Grand-Prix-Weiß, wie frisch aus dem Prospekt gefallen – mit dem angenehmen Nebeneffekt, dass es sich hier nicht um eine gedruckte Illusion handelt, sondern um ein reales Automobil. Der Erstlack ab Werk (bis auf Fronthaube wegen Steinschlag) unterstreicht diesen Eindruck eindrucksvoll: keine kosmetischen Übertreibungen, keine nachträglichen Verschönerungen, sondern genau die Substanz, die man sich wünscht, aber inzwischen so selten findet. Unfallfreiheit versteht sich in diesem Zusammenhang fast von selbst, ist aber dennoch erwähnenswert – der Vollständigkeit und der Beruhigung wegen.

Im Innenraum empfängt einen die begehrte Teilleder-Nadelstreifen-Ausstattung – eine Kombination, die so typisch für die 80er ist, dass man fast erwartet, irgendwo läge noch eine Kassette mit passender Musik bereit. Alles wirkt erstaunlich frisch, beinahe unbenutzt, als hätte man sich hier über Jahre hinweg darauf geeinigt, eher zu schauen als zu sitzen. Die Klimaanlage ist an Bord und bereit für ihren Einsatz – ein Detail, das man in dieser Erhaltungsklasse durchaus zu schätzen weiß.

Technisch gehört dieses Coupé zur reizvollsten Ausführung der Baureihe bis 1986: das 915-Getriebe in seiner letzten Evolutionsstufe ist hier mit separater Ölkühlung im Einsatz. Hier zeigt sich, dass Porsche gegen Ende der Bauzeit gesammelte Erfahrung sinnvoll umgesetzte. Die Schaltwege wirken präzise, die Mechanik harmonisch – ganz so, als hätte man dem Getriebe die letzten Eigenheiten mit sanfter Konsequenz abgewöhnt.

Die werksseitig montierten Front- und Heckspoiler fügen sich stimmig ins Gesamtbild ein und geben dem Wagen jene sportliche Haltung, die ein 911 nicht erklären muss. Ergänzt wird das Ganze durch die begehrten 16-Zoll-Fuchs-Schmiedefelgen, die nicht nur gut aussehen, sondern gewissermaßen zum Pflichtprogramm gehören.

Vor der Übergabe erhält dieses Coupé eine vollständige Inspektion sowie neue Reifen. Nicht aus Notwendigkeit, sondern aus Überzeugung – denn ein Fahrzeug in diesem Zustand sollte seinen nächsten Besitzer nicht mit offenen Punkten begrüßen, sondern mit einem Gefühl von sofortigem Vertrauen.

Was hier steht, ist kein gewöhnlicher Carrera 3.2, sondern ein außergewöhnlich gut erhaltenes, nahezu unberührtes Exemplar, das die Zeit erstaunlich gelassen überstanden hat. Ein Auto, das weniger durch Geschichten beeindruckt als durch das Fehlen derselben – und gerade deshalb umso mehr zu erzählen hat, sobald man den Schlüssel dreht.

Mit unseren besten Empfehlungen

Ihr dls-team